Museum für Asiatische Kunst

Das Museum für Asiatische Kunst befindet sich im Palast von St. Michael und St. George in unmittelbarer Nähe zur alten Festung.

 

Es ist das einzige Museum in Griechenland, welches sich überhaupt asiatischer Kunst widmet und beherbergt schwerpunktmäßig Sammlungen aus China, Japan und Indien.

 

Das Museum wurde 1927 als Museum für chinesisch-japanische Kunst mit der Schenkung der Gregorios Manos Sammlung eröffnet. Ein griechischer Botschafter in Österreich, Manos (1850-1928), hatte im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert auf Kunstauktionen in Wien und Paris rund 9.500 chinesische, koreanische und japanische Artefakte erworben und gilt als erste griechische Autorität in der fernöstlichen Kunst. Im Jahr 1919 spendete er seine Sammlung an den griechischen Staat , unter der Bedingung, dass ein chinesisch-japanisches Kunstmuseum in Korfu eröffnet wurde.

Die zweite Schenkung war die Sammlung von N. Chatzivasileiou, dem ehemaligen griechischen Botschafter in Indien und Japan, mit Artefakten aus Indien, Pakistan, Tibet, Siam und Nordostasien.

Diese Spende veränderte den zuvor hauptsächlich chinesisch-japanischen Schwerpunkt des Museums und führte zur Umbenennung in Museum für Asiatische Kunst.

 

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© Rainer Schepers