Henrichshütte HAttingen

Die Henrichshütte, ein ehemaliges Hüttenwerk in Hattingen und wird heute durch den LWL alMuseum betrieben und erhalten.
 

Gegründet wurde die Henrichshütte im Jahre 1854. Den Namen erhielt sie auf Anregung des ersten Hüttendirektors Carl Roth nach dem Grafen Henrich zu Stolberg-Wernigerode. Seinerzeit war sie eines der traditionsreichsten Hüttenwerke des Ruhrgebietes und bekannt für ihren Edelstahl.

Trotz wechselnder Eigentumsverhältnisse (1904–1930 Henschel & Sohn, 1930–1963 Ruhrstahl, 1963–1974 Rheinstahl und ab 1974 die Thyssen AG) blieb der Name Henrichshütte bis zur Stilllegung des letzten Betriebsteils bestehen.


Die Stilllegung begann im Jahre 1987 mit Hochofen 2 und 3 und dem Walzwerk. 1993 war das  Stahlwerk dran und zu guter Letzt die Schmiede im Jahr 2003.

Der erhaltene Rest der Henrichshütte ist heute einer von 8 Standorten des Industriemuseums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und Bestandteil der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet.

 

 

Kontakt:

Rainer Schepers

rainer.schepers@rainercorfu.de

 

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